Tetrapoden als Kunstwerk: Emscherkunst vom 4. Juni bis 18. September 2016

HC Hagemann liefert 60 Tetrapoden für Kunst-Ausstellung

 

Einen speziellen Auftrag hat HC Hagemann von der Kunstausstellung Emscherkunst 2016 erhalten: 60 Tetrapoden wurden für einmal nicht für den Hochwasserschutz, sondern als Teil eines Kunstwerks produziert.

Unter dem Motto „Entdecke die Kunst – Erlebe die Veränderung!“ begleitet die diesjährige Emscherkunst vom 4. Juni bis 18. September 2016 die Entstehung eines naturnahen Flusses im Herzen des Ruhrgebietes, der Emscher. Kernthema der Ausstellung sind neben dem Emscher-Umbau hin zu einem renaturierten Fluss-System auch die Zerstörung und Transformation der Industrielandschaft des Ruhrgebietes. In das kuratorische Konzept flossen außerdem erneut Aspekte wie Klima, Ökologie oder Partizipation mit ein. Die Ausstellung Emscherkunst zeigt im Sommer 2016 bereits zum dritten Mal zeitgenössische Kunst in Stadt und Natur entlang der Emscher.  

Die türkisch-deutsche Künstlerin Nevin Aladag stellt mit ihrem Kunstwerk Wellenbrecher mit im Gelände verteilten Tetrapoden die Umrisse des scheinbaren Abdruckes der Arche Noah, die auf dem Berg Ararat von einem armenischen Piloten 1960 entdeckt wurde, dar. Hierfür ließ die Künstlerin 60 über zwei Meter große Beton-Tetrapoden von HC Hagemann produzieren. Damit bezieht sie sich konkret auf den Ort und seine Schutzfunktion: Nach seiner endgültigen Fertigstellung wird das HRB der Aufnahme von Hochwasserwellen im Fall von Starkregenereignissen dienen. Die Wellenbrecher verweisen zugleich auf die Arche Noah und die Hoffnung auf den Neubeginn nach der Katastrophe, wie sie im Gedächtnis der Menschheit eingeschrieben und auch heute noch in der Diskussion um die Not der Menschen auf der Flucht präsent ist.